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Round Table Gespräche

Dokumentation der Round Table Gespräche

Erstmals fanden im Rahmen des 3. Kongresses der Gesellschaft für antike Philosophie in Würzburg sogenannte "round-table-Gespräche" statt, in welchen sechs Nachwuchswissenschaftlern die Vorstellung ihrer Promotionsprojekte ermöglicht wurde.

Dieser Programmpunkt stellte eine kleine Erinnerung an jene Treffen von Philologen und Philosophen der Universitäten Bamberg, Erlangen und Würzburg dar, deren Ziel nicht zuletzt eine Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses war. Aus diesen Treffen hat sich letztlich unsere Gesellschaft entwickelt. Für jedes Projekt standen ca. 20 Minuten zur Verfügung (10 min Projektvorstellung, 10 min Diskussion). Dies ist als Experiment gedacht, in der Hoffnung, jüngere und erfahrenere Gelehrte "ins Gespräch" zu bringen. Darüber hinaus können die Gespräche auch als Forum für Doktoranden dienen, um deren Kontakte untereinander zu intensivieren.

Die Organisation und Moderation des zweistündigen Treffens, das vom Vorstand angeregt wurde, wurde ebenfalls von zwei Nachwuchswissenschaftlern, Maria Schwartz (München) und Anna Schriefl (Bonn) übernommen.

Zeit: Donnerstag 30.09., 14:00-16:00
Ort: Bibliothek des Instituts für Klassische Philologie

Die Projektvorstellungen (jeweils Arbeitstitel):

1) Jan Heßler (Würzburg): Epikur, Menoikeusbrief. Text, Übersetzung und Kommentar
2) Brigitte Th. Schur (Göttingen): Zum Philosophiebegriff bei Platon
3) Maria Schwartz (München HfPh): Der philosophische bios bei Platon
4) Sebastian Odzuck (HU Berlin): Die Priorität der Ortsbewegung in Aristoteles’ Physik
5) Ortrun Daniel (München LMU): Zum Materiebegriff des Aristoteles: Haben auch die Elemente eine Materie?
6) Dr. des. Tobias Thum (Göttingen): Unterhaltungsliteratur für die gebildeten Stände? Rhetorik und philosophische Substanz in Plutarchs Dialog "De E apud Delphos"

Moderation: Anna Schriefl

Eine Dokumentation der Veranstaltung mit zweiseitigen Projektvorstellungen wird in den bei De Gruyter erscheinenden Tagungsband aufgenommen. Eine Wiederholung des Programmpunktes auf dem nächsten Kongress ist derzeit geplant.

Nach wie vor besteht außerdem die Möglichkeit für alle Doktoranden der antiken Philosophie und der klassischen Philologie, ihr Projekt in der Rubrik "Dissertationsprojekte" zu listen.

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