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Die Gesellschaft

Anliegen, Satzung, Beirat und Vorstand der Ganph

Die Auseinandersetzung mit Werken der griechischen und der lateinischen Antike ist geeignet, auch denen, die heute Philosophie treiben oder das Philosophieren lernen wollen, wertvolle Erfahrungen und Einsichten zu vermitteln. In den Werken der Antike lassen sich für eine Vielzahl von heute vertretenen Positionen prototypische Vorläufer finden. Dank ihres hohen gedanklichen Niveaus und ihrer oft besonders prägnanten Konturierung philosophischer Grundpositionen sind die Werke der Antike exemplarische Beispiele philosophischer Argumentation, aber auch fruchtbarer Ausgangspunkt systematischer Überlegung.

Die institutionellen Bedingungen für eine solche Auseinandersetzung im akademischen oder schulischen Rahmen haben sich im deutschen Sprachraum während der letzten Jahre stetig verschlechtert. Professuren und Assistentenstellen des Feldes werden umgewidmet oder gestrichen. An den Schulen wird der altsprachliche Unterricht zurückgedrängt.

Die Wahrnehmung dieser Diskrepanz hat im Herbst 1999 zu dem Gedanken geführt, eine Gesellschaft zu gründen, welche die philosophische, philologische und althistorische Beschäftigung mit der Philosophie der Antike fördern soll. Der antiken Philosophie fehlt es im deutschsprachigen Raum, anders als etwa in Großbritannien oder den USA, an einem Organ, das ihre Interessen bündelt und gegenüber der Öffentlichkeit, den Universitäten und Schulen, anderen Bildungseinrichtungen und Förderinstitutionen sowie privaten Stiftern und Geldgebern artikuliert und koordiniert vertritt.

Die Initiative wendet sich an alle, die ein lebendiges Interesse an der wissenschaftlich-seriösen Rezeption der antiken Philosophie haben (einschließlich der Philosophie der Spätantike). Sie versteht sich als fächerübergreifend und möchte auch Interessierte außerhalb der Universitäten ansprechen, etwa die im Schuldienst Tätigen.

Satzung

Hier finden Sie die Vereinssatzung der Ganph


Beirat

Für den Beirat der GANPH konnten gewonnen werden:

Prof. Dr. Werner Beierwaltes, München
Prof. Dr. Rémi Brague, Paris/ München
Prof. Dr. Hellmut Flashar, München
Prof. Dr. Dorothea Frede, Hamburg
Prof. Dr. Jens Halfwassen, Heidelberg
Prof. Dr. Dr. h.c. Otfried Höffe, Tübingen
Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Kullmann, Freiburg
Prof. Dr. Bernd Manuwald, Köln
Prof. Dr. Günther Patzig, Göttingen
Prof. Dr. Christof Rapp, München
Prof. Dr. Dr. Friedo Ricken, München
Prof. Dr. Jan Szaif, Davis
Prof. Dr. Christoph Riedweg, Zürich
Prof. Dr. Arbogast Schmitt, Marburg
Prof. Dr. Ursula Wolf, Mannheim


Vorstand

Der im Oktober 2010 gewählte Vorstand der GANPH setzt sich wie folgt zusammen:

Prof. Dr. Thomas Buchheim (Philosophie, München), Vorsitzender

Prof. Dr. Christian Brockmann (Klass. Philologie, Hamburg), stellv. Vorsitzender

Prof. Dr. Christoph Horn (Philosophie, Bonn), Geschäftsführer

Prof. Dr. Jörn Müller (Philosophie, Würzburg), Schatzmeister und stellv. Geschäftsführer

Prof. Dr. Michael Erler (Klass. Philologie, Würzburg), Beisitzer

Prof. Dr. Friedemann Buddensiek (Philosophie, Frankfurt a.M.), Beisitzer

Prof. Dr. Therese Fuhrer (Klass. Philologie, Berlin), Beisitzerin

Prof. Dr. Oliver Primavesi (Klass. Philologie, München), Beisitzer

Prof. Dr. Christof Rapp (Philosophie, München), Beisitzer

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